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Dr. Sattel

Wissenswertes - Beratung - Informationen

rund um das Thema Sattel und Sitzen

 

 
Die Geschichte des Fahrradsattels

Das es den heutigen Fahrradsattel gibt verdanken wir der genialen Erfindung eines Engländers namens Brook, der nachdem sein Pferd gestorben war, auf das Fahrrad zurückgreifen musste. Die Sitzfläche war ihm jedoch so unbequem, dass er eine neue Sitzform schuf und mit Leder überzog. Das war im Jahr 1866. Schon vier Jahre später, durch die Erfindung des Hochrades, beschleunigte sich die Weiterentwicklung des Fahrradsattels. Zunächst war die birnenförmige Metallplatte mit Leder überzogen und mit Rosshaar oder einem anderen Material gepolstert. Der Sattel wurde mittels zweier Schrauben und Muttern auf der Feder befestigt und durch einen Holzkeil gesichert. Im Lauf der Entwicklung kam eine ausgereifte Sattelfeder hinzu und auch die Sattelformen und Füllungen veränderten sich. Mit der Einführung des Diamantrahmens 1880 erhielt das Fahrrad so langsam die uns heute vertraute Form. Doch die parallel verlaufende Entwicklung von Fahrrad und Sattel war damit noch lange nicht beendet. Bis heute feilen Wissenschaftler an zweckdienlichen und bequemeren Versionen. Letztendlich jedoch hat der Fahrradsattel die Aufgabe den Radler sicher und bequem an sein Ziel zubringen. Da das Fahrrad heute verschiedenen Verwendungszwecken dient  ist die Sattelform ein wichtiges Kriterium.

 

Anmerkung: bisherige Fahrradsättel wurden quasi kaum noch weiterentwickelt, es wurde etwas ab der Oberfläche gebastelt und lediglich hier da versucht mit einfachem Schaum oder mit Gel-Einlagen die klassischen Sattelformen etwas bequemer zu machen. Auf den Seiten von COMFORT LINE finden Sie völlig neue Sattelkonstruktionen und Materialien die den neuesten Anforderungen gerecht werden!

Infos zu unterschiedlichen Sattelformen

Das sogenannte Citybike für den täglichen Gebrauch auf kurzen Strecken z.B. zur Arbeit ist mehr auf  die bequeme Alltagstauglichkeit ausgelegt als auf Sportlichkeit. Hier ist ein Sattel gefragt, er die aufrechte Sitzposition begünstigt und formstabil bleibt. Die Oberfläche sollte wasserabweisend und robust sein. Ein stahlverstärktes Sattelgestell und eine elastomere Stoßdämpfung sollten Standart sein.

Wer längere oder sportlichere Radtouren bevorzugt sollte auf ein Reiserad oder Mountainbike zurückgreifen, das mit einem entsprechend bequemen Sattel ausgestattet. Hier empfiehlt sich eine etwas schmale Sattelform, die je nach Sportlichkeit und Geschlecht des Radlers variiert werden kann. So ist eine 3-Komponenten Gel-Einlage für den schmerzlosen Sitz, auch auf langen Distanzen, sinnvoll. Eine Mikrofaser-Oberfläche ist atmungsaktiv und wasserabweisen, das neue Hightech-Material ist strapazierfähig und atmungsaktiv.

Einen schmalen, straff gepolsterten Sattel bevorzugen die Rennradfahrer oder auch extrem Mountainbiker. Auch hier gibt es verschiedene Varianten, jedoch sollte die Bequemlichkeit und Gesundheit immer im Vordergrund stehen. Prostata, Schambein und Gesäßknochen müssen entlastet werden! Das Sattelgestell sollte leicht und robust sein. Das Oberflächenmaterial sollte atmungsaktiv und wasserabweisend sein.

bequem Sitzen beim Fahrradfahren

Die „optimale“ Sattelform hängt von der Fahrweise, der Sitzposition des Radlers und dem Zusammenspiel Mensch/Maschine (= Passform Körperbau zu Fahhradgeometrie) ab und wird im Wesentlichen durch das persönliche Empfinden bestimmt, d.h. man kann hier viel vermessen, aber jeder „Hintern“ fühlt es anders an und hat seine ganz persönliche Muskel- und Sitzfleischstruktur, d.h. eine universelle Sitzlösung gibt es nicht!

  • es gibt nur den passenden Sattel für die individuellen Bedürfnisse !
  • das bedeutet "probieren - testen - wohlfühlen"

Optimal sollte heißen, dass der Radfahrer Spaß am Radeln hat und ohne gesundheitliche Beeinträchtigung seiner Aktivität nachgehen kann, denn längst wissen wir, dass regelmäßiges Fahrradfahren gesund, schön und glücklich machen kann. Gleichmäßige körperliche Aktivität wie beim Radfahren setzen Glückshormone frei. Fast die gesamte Muskulatur wird durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Das Herz wird trainiert, die Lungen besser durchblutet und der Stoffwechsel angeregt. Bauch, Beine, Po und die Rückenmuskulatur werden gestärkt ohne die Gelenke zu belasten.

80 Prozent aller Radfahrer haben Schmerzen

Idealerweise harmonieren Mensch und Fahrrad als eine Gesamtheit, die sich durch schmerzfreie und gleichmäßige Bewegungsabläufe kennzeichnet. In den häufigsten Fällen jedoch wird dieser Idealzustand selten erreicht. Ein Grund für diese Situation sehen Wissenschaftler in einer fehlerhaften Sitzposition. Der überwiegende Teil des Körpergewichtes wird durch das Sitzen auf dem Sattel aufgefangen. Bei ungünstigen Hebelverhältnissen treten schon nach kurzer Zeit Rückenschmerzen, Überlastungen von Gelenken und Bändern sowie Durchblutungsstörungen (auch im Genitalbereich) auf. Hier sollte besonderes Augenmerk geboten sein. Das feine Geflecht von Nervenbahnen kann durch den falschen Sattel geschädigt werden.  Ein erheblicher  Prozentsatz der Männer hat nach einer Radtour ein Taubheitsgefühl und Erektionsstörungen. Sinnvoll ist ein nasenloser, ergonomischer Sattel wie die meisten Spezialsattel-Modelle von COMFORT LINE konzeptioniert sind

Auch der Neigungswinkel des Sattels und der Druck, der auf die Oberschenkel wirkt, kann durch die richtige Sitzposition und einem ergonomisch geformten Sattel deutlich reduziert werden. Quersitzsättel oder Sättel mit geteilter Sitzschale sorgen durch ihre Form und durch stossabsorbierende Kompressionssitzauflage für eine gleichmäßige Druckverteilung. Analysen und Tests dokumentieren eine wesentliche Verbesserung in punkto Druckverteilung, Beeinträchtigung der perinealen Strukturen (Genitalbereich), sowie eine messbare Energieeinsparung der aktiven Muskulatur im Vergleich zu konventionellen Sattelkonstruktionen. Fachlichen Rat findet der Radler immer bei einem versierten Händler, der keine Mühen scheut den Kunden über die technischen Möglichkeiten aufzuklären.

Durch das richtige Equipment wird der Tritt in die Pedale zum sportlichen Vergnügen und das möglichst ohne die bekannten Unannehmlichkeiten beim Sitzen!

Anmerkung: fordern Sie uns, wir beraten Sie gerne!

Wo sollten Sie Ihren Sattel kaufen

COMFORT LINE bietet das breiteste Spektrum an Sitzlösungen an, das auf dem Markt verfügbar ist. Interessant ist evtl. die Tatsache, dass in den vergangen Jahren viele Standard-Produktionen nach Asien verlagert wurden und es nur noch einige Sattelanbieter gibt, die in Europa oder sogar noch in Deutschland produzieren. Nur wenige sind auch in der Lage Spezialsättel in sinnvollen Stückzahlen zu entwickeln und herzustellen, aber „Gott sei Dank“ gibt es diese, wobei natürlich der Preis hier etwas höher liegt, aber dafür auch wirklich passende Sitzlösungen angeboten werden können. „made in europe“ bietet sich hier als Maßgabe an! Die COMFORT LINE Sattelmodelle werden alle in Deutschland entwickelt und erprobt. Die Komponenten werden überwiegend in Deutschland und in den angrenzenden europäischen Nachbarländern hergestellt.

Unumgänglich sollte der Gang zum Fachhändler sein, denn nur hier erfahren Sie eine ausführliche Beratung, können Sättel testen und werden die Sättel fachgerecht montiert und eingestellt, denn Winkel und Position sind Feintuning und wenige Millimeter können über das Wohlbefinden entscheiden. Und damit Ihnen die Sorge beim Kauf genommen wird verweisen wir auf die 4-wöchige Testgarantie der COMFORT LINE Sitzlösungen!

Tipps für die richtige Sattelwahl

Nebenbei: denken Sie auch an Ihren Hometrainer oder Ergometer. Hier ist die Thematik wie beim Fahrradfahren in der freien Natur zu sehen!

Wichtig beim Sattelkauf können Punkte sein, die man schnell übersieht. Die Erfahrung zeigt, dass diesen oft zu wenig Beachtung geschenkt wird:

  •  die Weichheit des eingesetzten Sattel-Materials entscheidet nicht über die Bequemlichkeit
  • ungewöhnliche Sattelformen fordern manchmal eine Umstellungsphase und den Mut zur anderen Form, weniger während der Fahrt, denn da sieht keiner auf „was“ man sitzt
  • bei Sätteln ohne Sattelnase ist das „freihändige“ Fahren schwieriger, aber eigentlich sowieso nicht erlaubt
  • einen Sattel sollte man nicht mit einer „Runde ums Haus“ einfahren oder testen. Testen Sie mehrere Kilometer und längere Strecken
  • Aachten Sie auf die optimale Einstellung der persönlichen Geometrie - passend zu Ihrem Rad. Lassen Sie sich Zeit, verstellen Sie bei einem unbequemen Gefühl den Sattel nach vorne  oder nach hinten.
  • Achten Sie auch auf den Neigungswinkel und auf die richtige Höheneinstellung
  • Sitzposition – Beinlänge – Pedal
  • Abstand Sattel – Lenker
  • Höheunterschied zwischen Sattel und Lenker

Bei vielen Menschen passt unter Umständen die Geometrie des Rades nicht zu den persönlichen Körpermaßen (daher gibt es ja viele Rahmengröße), unterschiedliche Abstände zum Lenker etc.). D.h. es kann schwierig werden eine optimale Sitzposition zu finden, wenn die Geometrie nicht paßt. In manchen Fällen können z.B. Sättel mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten oder Adapter zur Höheneinstellung oder Veränderung der Lenkerposition helfen!

Mit der hier erklärten „Geometrie“ sollte Rücksicht auf die individuellen Körpermaße genommen werden, da trotz gleicher Körperlänge durchaus die Bein-/Arm-/Oberkörperlänge sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können und unterschiedliche Anforderungen an die „Geometrie“ des Fahrrads gestellt werden. Viele Fahrrad-Fachhändler sind darauf spezialisiert die Geometrie zu messen und individuell zu beraten.

Sitzpositionen und Satteleinstellung
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  • je nach Sitzposition verändert sich das Verhältnis der Belastung "Hinter - Arme - Beine"
  • und das Verhältnis Hüftbelastung, Beanspruchung der Wirbelsäule und des Steißbeins
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  • der Sattel alleine bestimmt nicht eine bequeme Sitzposition, die Radgeometrie sollte zum Körperbau passen

  • optimale Leistung und Energieausnutzung ist damit verbunden, dass die Sitzhaltung alle Muskelgruppen beansprucht

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  • man sollte für eine Verteilung der Kräfte und damit für gleichmäßige Belastungen sorgen
  • je gebeugter die Sitzposition, desto stärker werden die Genitalien und damit Nervenbahnen belastet, dem kann man mit nasenfreien Sätteln entgegnen
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  • je aufrichter die Sitzposition desto mehr Belastung muss das Hinterteil, die Wirbelsäule und die Sitzknochen alleine tragen und das Steißbein kommt stärker ins Spiel - dem kann man mit einer größeren Sitzfläche und damit einer besseren Gewichtsverteilung entgegnen
  • es ist ein Irrglaube, dass eine aufrechte Position die ideale Sitzhaltung ist!

 

-> sehr wichtig ist das "Feintuning" der Sitzeinstellung, oft können hier Millimeter zwischen "Leid und Freud" entscheiden, das betrifft den Neigungs-Winkel, die Höhe und den Abstand zwischen Sattel und Lenker. Nehmen Sie sich Zeit für das Feintuning!

-> genauere Ausführungen und Erklärungen finden Sie im nächsten Punkt unter "informative Links zu anderen WEB-Seiten"

 

 


informative Links zu anderen WEB-Seiten:

 

  • ADFC (Allgemeiner Dt. Fahrradclub e.V.) Fachausschuss Technik "richtig Sitzen"  mehr ...
  • Wikipedia  mehr ...
  • Sport Uni Köln, Prof. Dr. Ingo Froböse, welcher Sattel paßt zu mir  mehr ...
  • Trekkingbike "Das moderne Fahrradmagazin"
  • ...................  Platz nehmen, niemand muss schlecht sitzen  mehr ...
  • ...................  Die richtige Sitzposition, Spaß statt Schmerzen  mehr ...
  • ...................  Rückenschule, Ergonomie Tipps  mehr ...
  • ...................  Der richtige Tritt, Trettechnik  mehr ...
  • ...................  Gesund Radfahren, Rad, Paßform, Training, Ernährung  mehr ...
  • zum Thema Gesundheit: Urologie Prostata etc.
  • ...................   medizinische Erkenntnisse "nasenfreie Sättelmehr ...
  • ...................   Anatomie der Prostata  mehr ...
  • ...................   PSA Werte  mehr ...
  • ...................   Hodenentzündung  mehr ...
  • ...................   Durchblutung Penis & Klitoris  mehr ...
  • ...................   Ärztezeitung: Nervenläsionen - Gefahr im Fahrradsattel - wenn Sex zur Nervensache wird  mehr ...
 
Comfort Line > Willkommen > Dr Sattel

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