Fit im Büro ankommen

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(djd). Etwa 2,8 Millionen Bundesbürger fahren nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) mittlerweile mit dem Rad zur Arbeit – Tendenz steigend. Wer auf dem Drahtesel ins Büro pendelt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes, er entlastet zudem Umwelt und Geldbeutel. Regelmäßiges Radfahren trainiert das Herz-Kreislauf-System, stabilisiert den Blutdruck und regt das Immunsystem an. Firmen und Krankenkassen haben den gesundheitlichen Nutzen des Radelns zur Arbeit erkannt und unterstützen die Menschen dabei.

Wirklich fit macht das Radeln aber nur, wenn es selbst keine Schmerzen verursacht – was allzu oft allerdings der Fall ist. Der Fachhändler ermittelt die richtige Sitzposition.
Wer das Rad für den Weg zur Arbeit nutzt, sollte darauf achten, dass es auf seine individuellen Bedürfnisse eingestellt ist. „Es geht darum, mit Blick auf die Stärken und Schwächen des Radfahrers die entsprechende Lösung zu finden und sie passgenau einzustellen“, meint Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Häufig genug sei ein falsch eingestellter Sattel die Ursache von Beschwerden, hier sollte man zuerst ansetzen, um schmerzfrei unterwegs zu sein.

Zur richtigen Sitzposition und zum passenden Sattel können spezialisierte Fachhändler beraten. Sie messen
mithilfe eines sogenannten Physiotherameters die Druckbelastung am Sattel und ermitteln die korrekte Sitzgeometrie beziehungsweise passen sie an. Unter www.die-sattelkompetenz.de beispielsweise gibt es ein bundesweites Verzeichnis der Fachhändler, die diesen Service anbieten. Dazu sollte man einen Termin vereinbaren und das Fahrrad mitnehmen, da auch die Radgeometrie beziehungsweise Höhe und Abstand des Lenkers zum Sattel den Rückenwinkel und die Beckenstellung für den passenden Sitzkomfort entscheidend beeinflussen.

Moderne Messtechnik verbessert den Sitzkomfort.

Ein richtig geformter Fahrradsattel passt zur individuellen Sitzhaltung, zur Muskulatur des Rückens und zur unteren Bauchmuskulatur. „Die entsprechende Messtechnik macht exakt sichtbar, wo Druckspitzen auftreten und was jede Veränderung beim Sattel oder der Geometrie des Rades hervorruft – sprich wie sich der Sitzkomfort verbessert“, erklärt Martin Schymura, Geschäftsführer des mittelständischen Allgäuer Unternehmens „Hypervital GmbH – Die Sattelkompetenz“, das sich der Herstellung von speziellen Sitzlösungen für Fahrrad und Heimtrainer ebenso widmet wie der Beratung der Fahrer hinsichtlich ihrer Sitzposition und der Radgeometrie.

Infokasten: Medizinisch zugelassen (djd).
Wer sich für mehrere hundert Euro ein Fahrrad kauft, möchte sicher sein, dass er darauf entspannt unterwegs ist und keinen lästigen Satteldruck verspürt. Deshalb lohnt es sich, die Sitzposition und den Sattel vom Experten überprüfen zu lassen. Spezialsättel, die zum Beispiel von „Die Sattelkompetenz“ angepasst werden, decken die Anforderungen von Profis und Freizeitradlern ab. Ihr Preis liegt bei durchschnittlich 249 Euro. Einige Spezialsättel sind sogar medizinisch zugelassen. Mehr Informationen gibt es unter www.die-sattelkompetenz.de.