Bequem radeln auf den vier Buchstaben

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Ein passgenauer Sattel sorgt für Komfort auch auf längeren Radtouren

Immer mehr Bundesbürger schwingen sich im Urlaub auf den Sattel: 4,5 Millionen Deutsche haben 2015 eine oder mehrere Radreisen mit mindestens drei Übernachtungen unternommen. Der Wert erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal um elf Prozent. Das ergab die aktuelle Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Beliebteste deutsche Radreiseregion war zum fünften Mal in Folge Bayern, auf Platz zwei folgt das Münsterland. Zum beliebtesten Radfernweg wurde sogar zum zwölften Mal in Folge der Elberadweg gekürt, dahinter folgen mit deutlichem Abstand der Weser-Radweg, der Ruhrtal-Radweg und der Donau-Radweg.

 

Damit die Radtour nicht zur Tortur wird

Die Deutschen freuen sich also auf die nächste Radreise – werden dabei aber häufig von Beschwerden geplagt, die den Spaß gehörig verderben können. Zur Tagesordnung nach längeren Touren gehören bei vielen Rücken- und Nackenschmerzen, kribbelnde Hände oder Kniebeschwerden. Häufig genug ist ein falsch eingestellter Sattel die Ursache der Beschwerden, hier sollte man als erstes ansetzen, damit die Radtour nicht zur Tortur wird.

 

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Auf den für den Komfort entscheidenden Teil eines Fahrrads sollte man genügend Wert legen: die Auswahl des Sattels.

 

Wie genau die richtige Sitzposition und der passende Sattel aussehen sollten, kann man bei spezialisierten Fachhändlern feststellen. Diese messen mit Hilfe eines sogenannten Physiotherameters die Druckbelastung am Sattel und ermitteln die richtige Sitzgeometrie beziehungsweise passen sie an. Unter www.die- sattelkompetenz.de gibt es ein bundesweites Verzeichnis der Händler, die diesen Service anbieten. Das Fahrrad muss zum Fachhändler mitgenommen werden, da auch die Radgeometrie beziehungsweise Höhe und Abstand des Lenkers zum Sattel den Rückenwinkel beeinflussen.

 

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Mit dem Physiotherameter optimiert der Fachhändler die Sitzposition des Radlers und ermittelt die passende

 

Sattel passt sich der Physiognomie an

Ein richtig geformter Fahrradsattel passt zur individuellen Sitzhaltung, zur Muskulatur des Rückens und zur unteren Bauchmuskulatur. „Die entsprechende Messtechnik macht exakt sichtbar, wo Druckspitzen auftreten und was jede Veränderung beim Sattel oder der Geometrie des Rades hervorruft – sprich wie sich der Sitzkomfort verbessert“, erklärt Martin Schymura, Geschäftsführer des mittelständischen Allgäuer Unternehmens „Hypervital GmbH – Die Sattelkompetenz“, das sich unter dem Namen „Comfort Line“ der Herstellung von speziellen Sitzlösungen für Fahrrad und Heimtrainer ebenso widmet wie der Beratung der Fahrer hinsichtlich ihrer Sitzposition und der Radgeometrie.

 

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Vor einem Sattelkauf ist eine Analyse mittels Satteldruckmessung wichtig, um die bestmögliche Positionierung sowie die punktuelle Druckbelastung auf dem Fahrradsattel feststellen zu können.

 

 

Hintergrundinfo: Medizinisch zugelassen (djd).

Wer sich für mehrere hundert Euro ein Fahrrad kauft, möchte sicher sein, dass er darauf entspannt unterwegs ist und keinen lastigen Satteldruck verspürt. Deshalb lohnt es sich, die Sitzposition und den Sattel vom Experten überprüfen zu lassen. Spezialsättel, zum Beispiel von „Die Sattelkompetenz“ angefertigt, decken viele Anforderungen von Profis und Freizeitradlern ab. Ihr Preis liegt bei durchschnittlich 179 Euro. Einige Spezialsättel sind sogar medizinisch zugelassen. Mehr Informationen gibt es unter www.die- sattelkompetenz.de.