Bikefitting heißt das Zauberwort

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Radfahren boomt, immer mehr Bundesbürger bewegen sich am liebsten auf zwei Rädern vorwärts, egal ob mit Rückenwind aus der Steckdose oder ohne. Das gilt für den täglichen Weg zur Arbeit, beim Einkauf, beim Wochenendausflug und im Urlaub sowieso. Radfahren ist gesund – es soll aber auch Spaß machen. Tatsächlich kommt es gerade zu Saisonbeginn immer wieder vor, dass der Po schmerzt, Rücken und Nacken verspannt sind und die Hände kribbeln oder immer wieder “einschlafen”. Diese Probleme können nicht entstehen, wenn die Radgeometrie
auf den Nutzer abgestimmt ist. Dann wird die Wirbelsäule geschont und man ist kraftsparend unterwegs. Denn dank optimaler Sitzposition ist eine geringere Halt- und Stützarbeit des Körpers notwendig.

 

Gebrauchte und neue Fahrräder richtig einstellen

Ob “normales” Fahrrad oder E-Bike, ob gebrauchter Drahtesel oder Neuerwerbung: Damit das Radeln nicht zur Qual
wird, muss die Sitzposition individuell und aus biomechanischer Sicht auf den Fahrer beziehungsweise die Fahrerin eingestellt sein. Das Ganze nennt man Bikefitting. “Mensch und Maschine werden dabei so aufeinander eingestellt,
dass der Mensch eine optimale Leistung erbringen kann, ohne dass dabei seine Gesundheit leidet”, erklärt Thomas Bayer, Geschäftsführer von “Die Sattelkompetenz“. Das Rad bestehe aus den drei Kontaktstellen Hintern/Sitz, Hände/Griff und Füße/Pedale. Wenn es nicht an den Menschen und seine anatomischen Gegebenheiten angepasst werde, könne es immer wieder zu den typischen Beschwerden kommen. Zur richtigen Sitzposition und zum passenden  Sattel können spezialisierte Fachhändler beraten. Sie stellen nicht nur bei neuen Rädern den Sattel optimal ein, auch
mit dem gebrauchten Drahtesel kann man das Fachgeschäft aufsuchen. Mithilfe eines sogenannten Physiotherameters wird die Druckbelastung am Sattel gemessen und daraufhin die korrekte Sitzgeometrie ermittelt beziehungsweise angepasst. Unter www.die-sattelkompetenz.de/standorte etwa gibt es ein bundesweites Verzeichnis der Fachhändler und Gesundheitszentren, die diesen Service anbieten. Dazu sollte man einen Termin vereinbaren und das Fahrrad mitnehmen.

 

Gefederte Sattelstützen und ergonomische Griffe

Das Rad kann nicht nur ergonomisch optimal eingestellt werden, im Fachhandel gibt es auch Zubehör wie etwa gefederte Sattelstützen oder ergonomische Griffe, die für deutlich mehr Komfort sorgen können. Sie sind für das bestehende Fahrrad oder den Hometrainer geeignet, sollten im Idealfall aber bereits für ein neu anzuschaffendes Rad
genutzt werden. Unter www.die-sattelkompetenz.de/standorte finden Sie Fachhändler mit dem entsprechenden Zubehörprogramm.

 

Tipp: Moderne Messtechnik verbessert den Sitzkomfort.

Ein richtig geformter Fahrradsattel passt zur individuellen Sitzhaltung, zur Muskulatur des Rückens und zur unteren Bauchmuskulatur. “Die entsprechende Messtechnik macht exakt sichtbar, wo Druckspitzen auftreten und was jede Veränderung beim Sattel oder der Geometrie des Rades hervorruft – sprich wie sich der Sitzkomfort verbessert”, erklärt Thomas Bayer, Geschäftsführer bei “Die-Sattelkompetenz“. Das bundesweit vertretene Unternehmen aus dem Allgäu widmet sich der Herstellung von speziellen Sitzlösungen für Fahrrad und Heimtrainer und der Beratung der Fahrer hinsichtlich Sitzposition und Radgeometrie.