DJD Berichtet über die Sattelkompetenz 2013

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Bequem radeln – ohne (Sattel-)Druck                             

Wie Fahrrad und Sattel ergonomisch passend gemacht werden

Angenehme Sitzposition steigert das Fahrvergnügen

(djd). Stolze Pedalritter? Von wegen – viele Radler fühlen sich wie gerädert, wenn sie nach längeren Touren von
ihrem Sattel steigen: Der Hintern tut weh und die Muskeln sind verkrampft. „Meine Patienten klagen außerdem
häufig über Probleme mit der Wirbelsäule und den Bandscheiben“, sagt der Sporttherapeut Daryn Talker. Er weiß,
dass die richtige Sitzposition und der passende Sattel diese Schwierigkeiten beheben können. Wie beides aussehen
muss, das lässt sich bei spezialisierten Fachhändlern feststellen: Sie können mithilfe eines sogenannten
Physiotherameters die Druckbelastung am Sattel des Radlers messen sowie die richtige Sitzgeometrie ermitteln und
anpassen. Unter www.comfort-line.de finden sich deutschlandweit Händler, die den Service anbieten.

Individuelle Sitzlösungen finden

„Damit man sich auf seinem Fahrrad wohlfühlt, muss es auf die Bedürfnisse sowie Einsatzzwecke des Radlers
abgestimmt und angepasst werden, unabhängig von der Höhe des Kaufpreises vom Fahrrad“, sagt Martin
Schymura. „Denn der Preis richtet sich nach der technischen Ausstattung, dem Gewicht und den verschiedenen
Komponenten eines Rades – aber nicht umbedingt danach, wie gut es zum Fahrer und seinen Bedürfnissen passt.
Hier muss umgedacht werden.“ Schymura ist Geschäftsführer des mittelständischen Allgäuer Unternehmens
„Hypervital GmbH – Die Sattelkompetenz“, das sich der Herstellung von speziellen Sitzlösungen für Fahrrad und
Heimtrainer ebenso widmet wie der Beratung der Fahrer hinsichtlich ihrer Position und der Radgeometrie. Seiner
Erfahrung nach fühlen sich mehr als 80 Prozent der Radler nicht optimal wohl auf ihren Rädern. Häufig genug ist
die Ursache der falsche Sattel, der beispielsweise Druckstellen oder Taubheitsgefühle im Dammbereich verursacht.
„Comfort Line“ heißen die Sättel, die das Allgäuer Unternehmen herstellt – und sie haben Eigenschaften, die sie von
normalen Fahrradsätteln deutlich unterscheiden.
Auf dem E-Bike auch die Bandscheiben mobilisieren
Einige Modelle verfügen sogar über bewegliche Sitzflächen, die sich der natürlichen Tretbewegung anpassen. So
werden die Sitzknochen entlastet und die Bandscheiben mobilisiert. „Das ist umso wichtiger, je mehr Menschen zum
Beispiel mit E-Bikes über lange Strecken unterwegs sind“, erklärt Sattelexperte Schymura. Bei Bedarf werden auch
Sättel nach Maß gefertigt.

Physiotherameter-sattel-IMG_3171-Editwhite

Sieht aus wie ein Heimtrainer, ist aber ein Physiotherameter, mit dem der Fachhändler die Sitzposition des Radlers misst. Das Gerät macht auf Probleme aufmerksam. Oft kann schon ein anderer Lenker oder ein spezieller Sattel Abhilfe schaffen.

 

Satteldruckmessung_vorher_nachher

Der Physiotherameter zeigt, wo der Sattel den Radler drückt (Abbildung rechts). Die dadurch entstehenden Schmerzen können zum Beispiel mithilfe eines Spezialsattels behoben werden, wie die linke Abbildung zeigt.

 

Beim Apotheker bestellen

(djd). Wer sich für mehrere tausend Euro ein Fahrrad kauft, möchte sicher sein, dass er darauf entspannt unterwegs
ist und keinen lästigen Satteldruck verspürt. Deshalb lohnt es sich, die Sitzposition und den Sattel vom Experten
überprüfen zu lassen. Spezialsättel, zum Beispiel von „Sattelkompetenz“ angefertigt, decken viele Anforderungen
von Profis und Freizeitradlern ab. Ihr Preis liegt bei durchschnittlich 179 Euro und sie können sogar über Apotheken
bestellt werden, weil sie medizinisch zugelassen sind. Mehr Informationen gibt es unter www.comfort-line.de.