DJD Berichtet über die Sattelkompetenz 2014

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Bequem radeln: Auf den Sattel kommt es an

Expertentipps zum richtigen Sitz auf E-Bikes, City- oder Tourenrädern

(djd). Immer mehr Menschen schwingen sich aufs Rad, auch ältere entdecken diese Art der Fortbewegung wieder neu für sich. Ein Grund sind die neuen Entwicklungen auf dem Zweiradmarkt: Neben Touren- und Cityrädern gewinnen vor allem Elektrofahrräder, sogenannte E-Bikes, an Fahrt: Der Zweirad-Industrieverband in Deutschland geht nach einem Bericht von „Zeit online“ davon aus, dass der Absatz im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf etwa 430.000 verkaufte Elektroräder anstieg. Ein Trend, der wohl weiter gehen wird, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Mit dem E-Bike können auch Fahrradfans im besten Alter länger unterwegs sein und Steigungen leichter meistern. Dabei sitzen sie aufrechter als die Rennfahrer, die sich über ihre Lenker beugen.

Druckstellen verhindern

Damit diese aufrechte Sitzposition über weite Strecken angenehm bleibt, kommt es auf den richtigen Sattel an. „Er muss zu den Bedürfnissen des Fahrers passen“, sagt Martin Schymura, Geschäftsführer des mittelständischen Allgäuer Anbieters „Hypervital GmbH – Die Sattelkompetenz“. Er und seine Kollegen widmen sich der Herstellung von speziellen Sitzlösungen für Fahrrad und Heimtrainer ebenso wie der Beratung der Fahrer hinsichtlich ihrer Position und der Radgeometrie. Mehr Informationen hierzu finden sich unter www.comfort-line.de. Nach Erfahrungen des Experten fühlen sich mehr als 80 Prozent der Radler nicht rundum wohl auf ihren Rädern. Häufig genug ist die Ursache der falsche Sattel, der beispielsweise Druckstellen bei den Sitzknochen oder Taubheitsgefühle im Dammbereich verursacht.
Problemzonen entlasten
Martin Schymura weiß, was verändert werden sollte: „Die Fahrradgröße muss ebenso wie die Sitzfläche zur Anatomie des Fahrers passen, damit das Gewicht sich gut verteilt. Problemzonen wie das Steißbein, der Genitalbereich und das Schambein müssen während der Fahrt entlastet werden.“ Diese Eigenschaften bieten die Sättel mit dem Namen „Comfort Line“, die Schymuras Unternehmen herstellt. Einige Modelle verfügen sogar über bewegliche Sitzflächen, die sich der natürlichen Tretbewegung anpassen. So werden die Sitzknochen entlastet und die Bandscheiben mobilisiert. Diese Sitzlösungen sind bei Fachhändlern erhältlich, deren Experten sich reichlich Zeit für die Beratung nehmen. Alle Sättel können vor Ort getestet werden. Die Vorteile eines Comfort Line-Sattels überzeugte die Stiftung Warentest so sehr, dass er die beste Bewertung in allen Kategorien erhielt. Mehr Auskünfte hierzu gibt es unter www.test.de, Fahrradsattel bei der Suchfunktion eingeben. Und sollte ein Sattel dennoch nicht so bequem sein wie gewünscht, kann er bei Hypervital vier Wochen lang umgetauscht werden.

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Damit das Tourenrad über weite Strecken genutzt werden kann, braucht man eine angenehme Sitzlösung, die Druckstellen oder Taubheitsgefühle im Dammbereich verhindert.

 

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Wer lange bequem radeln möchte, sollte auf seinen Sattel achten: Die Sitzfläche muss laut Experten zu der Anatomie des jeweiligen Fahrers oder der Fahrerin passen.

 

Experten messen die Sitzgeometrie(djd). Wer ein neues Rad kauft, sollte nicht blindlings zugreifen, sondern erst einmal bei einem spezialisierten Fachhändler feststellen lassen, wie das ideale Rad für den persönlichen Gebrauch aussehen sollte. Die Comfort-Line Fachhändler ermitteln ab 59 Euro mithilfe eines sogenannten Physiotherameters die optimale Rad- und Sitzgeometrie. Die Radgeometrie kann auch bei vorhandenen Rädern angepasst werden. Mehr Informationen über entsprechende Fachhändler gibt es unter www.comfort-line.de.